Chiropraktiker: Die unterschätzte Geheimwaffe bei Rückenschmerzen!

Unser Körper ist ein Wunder der Natur. In einem komplexen System reguliert er zahlreiche Stoffwechselvorgänge, welche es uns ermöglichen, enorm leistungsfähig sein. Doch wenn in diesem System etwas nicht stimmt, kommt es zu körperlichen Beschwerden. Schon kleine Muskelblockaden können die Durchblutung stören und beispielsweise zu Rückenschmerzen oder Migräne führen. Doch dafür gibt es eine Wunderwaffe und das ist der Chiropraktiker. Mit ein paar einfach erscheinenden Handgriffen löst er Blockaden und setzt die Selbstheilungskräfte deines Körpers wieder in Gang.

 

Was ist Chiropraktik?

Chiropraktiker BehandlungDie Chiropraktik gehört zu den alternativen Behandlungsmethoden. Sie beseitigt effektiv Funktionsstörungen des Bewegungsapparats deines Körpers. Durch speziell erlernte Handgriffe löst der Chiropraktiker unter anderem sogenannte "Subluxationen" an der Wirbelsäule, beziehungsweise an den Zwischenwirbelgelenken (Zygapophysialgelenken). Eine Subluxation ist eine Verrenkung, bei der sich die Knochen eines Gelenks verschoben haben. Sie kann durch den Druck gegen nahegelegene Nerven und das Rückenmark starke Schmerzen verursachen und die Bewegung einschränken. Wenn diese Verrenkung aufgehoben ist, verschwinden die Schmerzen sehr schnell.

Grundsätzlich arbeitet der Chiropraktiker mit der Manipulationen und der Mobilisationen. Die Manipulation beschreibt das Einrenken eines Gelenks. Dies löst die Blockaden und reduziert Verspannungen der Muskulatur. Die Mobilisation bereitet die Muskulatur auf die folgende Manipulation vor. Dabei kann das Gelenk auch direkt beeinflusst werden. Der Chiropraktiker bewegt das Gelenk sanft in die Richtung, in der eine Funktionsstörung vorliegt. Damit verbessert sich die Beweglichkeit.

 

Bei diesen Beschwerden kann die Chiropraktik helfen!

Ein Chiropraktiker kann bei unzähligen Beschwerden helfen, welche durch eine Störung des Bewegungsapparats ausgelöst werden. Dazu gehören unter anderem Schwindel, Migräne und Kopfschmerzen. Diese können entstehen, wenn ein Gelenkknochen gegen einen Nerv drückt oder eine Verspannung so stark ist, dass sie die Durchblutung negativ beeinflusst. Auch bei klassischen orthopädischen Beschwerden, wie beispielsweise einem Tennis- oder Golfarm, andere ArmschmerzenNackenschmerzenSchulterschmerzen oder Schmerzen im oberen, mittleren und unteren Rücken kann die Chiropraktik schnelle Linderung verschaffen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Chiropraktik ist eine exakte Diagnose. Wenn du in Erwägung ziehst, dich von einem Chiropraktiker behandeln zu lassen, solltest du zunächst einen Orthopäden aufsuchen. Dieser kann mit Hilfe moderner diagnostischer Verfahren feststellen, ob eine Fehlstellung der Gelenkknochen, eine Verspannung oder geschädigtes Gewebe der Auslöser für deine Beschwerden ist. Abhängig von der Diagnose wählt der Chiropraktiker die für dich geeignete Technik.

 

Ist ein Chiropraktiker ein Arzt?

Die Ausbildung der Chiropraktiker gestaltet sich sehr unterschiedlich. Es gibt ein Studium der Chiropraktik, welches speziell auf den Aufbau und die Funktionsweise des Bewegungsapparats ausgerichtet ist. Die sogenannten Bachelor und Master of Science in Chiropraktik sind keine Ärzte.
Heilpraktiker, Physiotherapeuten und Ärzte haben die Möglichkeit, die Chiropraktik in Fort- und Weiterbildungen zu erlernen. Diese Qualifikation besitzen viele Physiotherapeuten mit dem Spezialgebiet manuelle Therapie und Fachärzte für Orthopädie. Da die Chiropraktik vor allem von Orthopäden durchgeführt wird, entsteht oft der Irrglaube, dass alle Chiropraktiker Ärzte sind.

 

Der Unterschied zwischen einem Osteopathen und Chiropraktiker

Die Chiropraktik entspricht nur bedingt dem Grundsatz der Ganzheitlichkeit. Beispielsweise kann die Blockade wiederkehren, wenn die Ursache der Wirbelverschiebung nicht behoben wird.
Die Osteopathie legt ihr Augenmerk auf das Zusammenspiel des Bewegungssystems mit den inneren Organen, dem Nervensystem und dem Schädel. Wen dieses gestört ist, versucht der Osteopath die Ursache der Bewegungseinschränkung aufzuspüren und zu behandeln. Dabei berücksichtigt er den Geist und die Seele seines Patienten. Osteopathen zufolge verfolgt diese ganzheitliche Behandlung ein weniger symptomorientiertes Konzept als die Chiropraktik. Einige Chiropraktiker widersprechen dem und sehen in ihrer Technik durchaus eine ursächliche Behandlung der Symptome.

 

Was kostet eine Behandlung?

Mann ist zu pleite um zum Chiropraktiker zu gehenEine Behandlung beim Chiropraktiker kostet circa 40€-70€. Für den ersten Termin solltest du allerdings etwas mehr Geld und vor allem Zeit einplanen. Denn hier verschafft sich der Chiropraktiker ein Bild über deinen gesundheitlichen Zustand und mögliche Ursachen für deine Beschwerden. Die Kosten für die Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen. Eine einheitliche Regel gibt es dafür nicht. Im Rahmen der manuellen Therapie bei einem Physiotherapeuten fallen für dich keine zusätzlichen Kosten an. Auch eine Akutbehandlung beim Orthopäden wird meistens von den Krankenkassen übernommen. Solltest du unsicher bezüglich der Kostenübernahme sein, kannst du dich bei deiner Krankenkasse über die entsprechenden Möglichkeiten erkundigen.

Ein Chiropraktiker kann dir helfen, deine Beschwerden effektiv, schnell und dauerhaft zu lindern. Die Frage, ob eine chiropraktische Behandlung für dich sinnvoll ist, kann dir dein Arzt oder dein Chiropraktiker beantworten.

 

 

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